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Atem­wegs­erkrankungen

Noch vor Essen und Trinken ist Atmen der lebens­wichtigste Stoffwechsel­prozess. Ein erwachsener Mensch nimmt rund 20 000 Atemzüge täglich, dabei bewegen sich circa 12 000 Liter Luft durch die Atemwege hinein und hinaus. Die Atemwege werden in obere und untere unterteilt, der Kehlkopf ist hierbei der Grenzpunkt: Zu den oberen Atemwegen gehören Nase, Mund- und Rachenraum sowie der Kehlkopf. Die unteren Atemwege setzen sich aus Luftröhre, Bronchien und Lunge zusammen. Alle sind mit Schleim­häuten ausgekleidet, deren Entzündung häufigste Ursache einer Atemwegs­erkrankung ist.

Obere Atemwege:
1) Nase, Mund- und Rachenraum 
2) Kehlkopf 

Untere Atemwege:
3) Luftröhre
4) Bronchien 
5) Lunge 

Atemwegs­erkrankungen beschreiben – wie ihr Name besagt – Erkrankungen der Atemwege. Sie unter­scheiden sich durch den Bereich, der von der Erkrankung betroffen ist: Eine Rachen- oder Mandel­entzündung betrifft zum Beispiel die oberen Atemwege und löst Hals­schmerzen aus. Husten im Rahmen einer Erkältung dagegen rührt immer als Symptom von den unteren Atemwegen her. Einige der typischen Atemwegs­erkrankungen sind im Folgenden näher beschrieben.

Arten von Atem­wegs­erkrankungen

  • Sinusitis (Nasen­neben­höhlen­entzündung) 
  • Bronchitis 
  • Grippe (Influenza) 
  • Grippaler Infekt (Erkältung)
  • Laryngitis (Kehlkopf­entzündung) 
  • Tonsillitis (Mandel­entzündung)

Sinusitis (Nasen­neben­höhlen­entzündung)

Zu den Nasen­neben­höhlen zählen die Stirnhöhle, die Kieferhöhle, das Siebbein­labyrinth und die Keilbein­höhle. Einer Entzündung der Nasenneben­höhlen geht in den meisten Fällen eine Rhinitis, ein Schnupfen, voraus. Staut sich das Sekret und verstopft die Nase, weil es nicht abfließen kann, breiten sich die Viren in den Neben­höhlen aus und entzünden dort ebenfalls die Schleim­häute. Eine Sinusitis ist sehr unangenehm, weil sie von Druckkopf­schmerz begleitet wird, der sich besonders beim Nachvorne­beugen oder Bücken bemerkbar macht. Sie kann sich über einzelne oder alle Neben­höhlen erstrecken und bis zu zwei Wochen andauern. Eine Sinusitis sollte ärztlich behandelt werden.

Bronchitis

 Die Bronchien verbinden die Luftröhre mit den Lungen­bläschen, in denen der Gasaus­tausch (Sauerstoff -> Kohlendioxid) stattfindet. Wandern die Erkältungs­erreger aus dem Bereich des Halses tiefer bis in die Bronchien, rufen sie auch hier eine Entzündung der Schleim­häute hervor – es entsteht eine akute Bronchitis. Ihr Symptom ist Husten, beginnend mit Reizhusten, dem der sogenannte produktive Husten folgt, bei dem Schleim ausgestoßen wird. Der Husten kann so stark und schmerz­haft sein, dass ein Wundgefühl im Brustraum entsteht. Eine akute Bronchitis heilt im Normal­fall binnen 10 Tagen ab, der danach erneut auftretende Reiz­husten kann jedoch noch einige Wochen anhalten. 

Grippe (Influenza)

Eine Grippe ist etwas anderes als ein grippaler Infekt, nämlich eine eigene Erkrankung, die ausschließlich von Influenzaviren ausgelöst wird. Daher heißt sie auch Influenza. Ihr Krankheitsbild ist weitaus schwerwiegender als das einer Erkältung, denn die Grippe überfällt Betroffene von jetzt auf gleich: Ein starkes Krankheitsgefühl und Abgeschlagenheit, hohes Fieber und trockener Husten sind die plötzlich auftretenden Symptome. Auch Kopf-, Glieder- und Halsschmerzen können dazugehören. Ursache dafür ist, dass Grippeviren sich sehr schnell vermehren und die Atemwege befallen, das Risiko von Folgeerkrankungen wie einer Lungenentzündung steigt dadurch. Fälle von Grippe sind meldepflichtig, da die Erkrankung hochansteckend ist und lebensbedrohlich werden kann. Das Influenzavirus mutiert regelmäßig, daher sind Grippeschutzimpfungen jährlich mit dem jeweils aktuellen Impfstoff aufzufrischen.

Eine Grippe ist etwas anderes als ein grippaler Infekt, nämlich eine eigene Erkrankung, die ausschließlich von Influenzaviren ausgelöst wird.

Grippaler Infekt (Erkältung) 

Die Chancen, sich mindestens einmal im Jahr mit einer Erkältung anzustecken, stehen ziemlich gut: Gut 200 Virenarten stehen dafür zur Verfügung, häufig sind es Rhinoviren, die die Schleim­häute der oberen Atemwege anfliegen und sich dort festsetzen. Damit lösen sie eine Entzündung aus, deren erste Symptome Niesreiz, Schnupfen und/oder Hals­schmerzen sind. Ein grippaler Infekt verbreitet sich schleichend und erreicht nach rund drei Tagen seinen Höhepunkt, an dem auch Husten und (leichtes) Fieber auftreten können. Auch Abgeschlagen­heit stellt sich ein. Ein alter Spruch zu Erkältungen besagt: Kommt drei Tage, bleibt drei Tage, geht drei Tage – das trifft in den meisten Fällen zu.

Laryngitis (Kehlkopfentzündung) 

Oftmals ist die Kehlkopf­entzündung oder auch Laryngitis Folge einer Entzündung im Nasen- oder Rachen­raum: Dann sind Viren tiefer gewandert und rufen eine Entzündung der Schleim­haut des Kehlkopfes hervor – es entsteht eine Kehlkopf­entzündung oder Laryngitis. Haupt­merkmal der Erkrankung ist Heiserkeit, die bis zum Verlust der Stimme reichen kann. Zusätzlich können Hals­schmerzen, Schluck­beschwerden und trockener Husten auftreten. Der Heilungs­prozess einer Laryngitis dauert im Normalfall nur einige Tage, wichtigste Voraussetzung ist hierbei die Schonung der Stimme.

Tonsillitis (Mandelentzündung) 

Medizinisch werden die Mandeln Tonsillen genannt, woher sich bei ihrer Entzündung der Begriff Tonsillitis ableitet. Gemeint sind bei einer Mandel­entzündung in der Regel die Gaumen­mandeln, die sich im Rachen auf beiden Seiten hinter dem Gaumen­zäpfchen befinden. Ursache der Erkrankung ist oft eine Sekundär­infektion, bei der sich an einen viralen ein bakterieller Infekt anschließt, in diesem Falle häufig mit Streptokokken. Daher wird eine Tonsillitis auch in der Regel mit einem Antibiotikum behandelt, ärztlich untersucht gehört sie in jedem Fall. Sie verursacht starke Hals­schmerzen und Schluck­beschwerden, Fieber und Schüttelfrost. Auf den geröteten und geschwollenen Gaumen­mandeln bildet sich ein weißgelber Belag, die sogenannten Eiterstippchen. Ein bis zwei Wochen müssen für die Ausheilung einer Mandel­entzündung einkalkuliert werden.

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