Inhaltsstoffe
Blauer Eisenhut
Beschreibung
Diese mehrjährige Pflanze mit fleischiger, nach oben abgerundeter und nach unten kegelförmiger Wurzel, hat langgestielte, wechselständige Blätter, deren Spreite in mehrere, in Segmente eingeschnittene Lappen unterteilt ist. Der Blaue Eisenhut bezieht seinen Namen von der hellblauen, violetten oder manchmal sogar weißen Farbe der traubenförmig angeordneten Blüten. Der Kelch dieser Traube hat fünf unterschiedlich gefärbte Kelchblätter, von denen eines helmartig geformt ist. In der Frucht des Blauen Eisenhutes findet man schwarzen Samen.
Effekte
Bewährte Indikation gemäß Arzneimittelbild Halsschmerz; Heiserkeit; hochakute entzündliche Erkrankungen; grippaler Infekt; Sonnenstich Leitsymptome Plötzlich heftig einsetzende Symptomatik; Frieren mit Fieber und Schüttelfrost.
Sonnenhut
Vorkommen
Der Sonnenhut stammt aus Amerika. Wegen seiner schönen Blüten wird er bei uns aber auch seit langem in vielen Gärten als Zierpflanze angepflanzt.
Pflanzenteile
Die ganze Pflanze oder nur die Wurzel.
Effekte
Sonnenhut wurde bereits von den Indianern Amerikas zur Heilung von Wunden aller Art verwendet. Heute weiß man, daß der Sonnenhut eine Reihe von Substanzen enthält, die die Abwehrkräfte unterstützen. Bakterien- und Virusinfektionen können besser abgewehrt werden.
Tollkirsche
Beschreibung
Bewährte Indikation gemäß Arzneimittelbild
Hochfieberhafte Entzündungen der Atemorgane, des Magen-Darm-Kanals und der Haut; Halsschmerzen; Husten; grippaler Infekt; Sonnenbrand
Leitsymptome
Überempfindlichkeit gegen alle Sinnesreize wie Licht und Geräusche; Heißes rotes Gesicht mit klopfenden Karotiden; neuralgische Kopfschmerzen; Schlucken erschwert; Hustenanfälle trocken und krampfartig; heftiges Herzklopfen mit Angst und schnellem kräftigem Puls; Zunge trocken, rot, geschwollen; Rachen unangenehm trocken und rot; Mandeln entzündet und geschwollen; heiße hellrote oder rotgefleckte Haut
Modalitäten
Verbesserung: Ruhe, halb aufgerichtet. Verschlimmerung: Erschütterung, Berührung, Lärm, Zugluft
Wasserdost
Beschreibung
Die meisten pflanzlichen Arzneimittel der modernen Zeit haben ihren Ursprung in der Vergangenheit. So nutzten die Indianer Nordamerikas schon vor Jahrhunderten Blätter und blühende Zweigspitzen von Eupatorium perfoliatum als schweißtreibendes Mittel bei wiederkehrenden Fieberschüben. Bereits die ersten Siedler der „Neuen Welt“ machten sich dieses Wissen zu Nutze – so fand der indianische Wasserdost (Eupatorium perfoliatum) als pflanzliches Anti-Infektivum Eingang in verschiedene medizinische Standardwerke. In Deutschland kennt man die nordamerikanische Pflanze unter Namen wie durchwachsenblättriger Wasserdost (aus dem Lateinischen: per = durch und foliatus = blättrig). Er gehört zur Familie der Korbblüter und wächst bevorzugt auf feuchten Böden. So kann man sie an Bach- oder Seeufern finden, in Auwäldern, Sumpfgebieten und feuchten Waldlichtungen.
Pflanzenteile
das frische oder getrocknete blühende Kraut; oberirdische Pflanzenteile
Effekte
bei Erkältungskrankheiten
Packungsgrößen
20 ml,
50 ml