Ein Zusammenhang von Kälte und Infektanfälligkeit konnte noch nie belegt werden. Unabhängig von der Temperatur werden grippale Infekte (Erkältungen) durch Viren übertragen und von jenen, die schon erkältet sind, beim Niesen oder Husten weitergegeben (Tröpfcheninfektion). In der kalten Jahreszeit allerdings treten Erkältungen unter anderem deshalb häufiger auf, weil wir seltener an der frischen Luft sind. Deswegen: Häufiger lüften! Wie Sie gezielt grippale Infekte abwehren können und gleichzeitig Ihre Abwehrkräfte stärken erfahren Sie hier.
Falsch! Grundsätzlich gilt: Bei Grippe und grippalem Infekt handelt es sich um zwei unterschiedliche Erkrankungen. Denn während die Grippe vom Influenza-Virus ausgelöst wird, gibt es für einen grippalen Infekt rund 200 mögliche Virentypen, die als Verursacher in Frage kommen. Insofern kann man sich vor einem grippalen Infekt genauso wenig durch eine Impfung schützen. Mehr zum Thema Abgrenzung Grippe und grippaler Infekt erfahren Sie hier.
Ein beliebter Irrtum und eine typische Verwechslung im Volksmund. Ein grippaler Infekt und eine Grippe werden von völlig unterschiedlichen Viren hervorgerufen. Ein grippaler Infekt kann von über 200 verschiedenen Viren ausgelöst werden und die echte Grippe wird von Influenzaviren ausgelöst. Trotzdem kann der Körper und das Immunsystem durch einen an sich eher harmlosen grippalen Infekt derart geschwächt werden, dass Grippe-Viren leichter angreifen können. Denn ein schwaches Immunsystem macht es allen Krankheitserregern leicht. Daher sollten Sie in grippalen Infektwellen gezielt Ihr Immunsystem stärken. Mehr zum Thema Stärkung der Abwehrkräfte erfahren Sie hier.
Dies ist nicht richtig. Antibiotika helfen ausschließlich bei Infektionen, die durch Bakterien ausgelöst werden. Viren können damit nicht behandelt werden. Da grippale Infekte meistens durch Viren ausgelöst werden, helfen keine Antibiotika. Hier lesen Sie, wie Sie den grippalen Infekt effektiv bekämpfen und sich in grippalen Infektwellen vor erhöhter Ansteckungsgefahr schützen können.
Das ist so nicht richtig, der Satz müsste richtig lauten „regelmäßige Saunagänge können das Immunsystem stärken“. Doch Vorsicht! Das gilt nur für gesunde Menschen. Ist der grippale Infekt bereits ausgebrochen, stellen Saunagänge oder kalte Duschen eine unnötige Belastung für das ohnehin schon geschwächte Immunsystem dar. Entspannen Sie also lieber im warmen Bett als in der heißen Sauna und schonen Sie Ihren Körper. Mehr zum Thema grippale Infekte gezielt abwehren und Stärkung der Abwehrkräfte erfahren Sie hier.
Schonen Sie sich bei einem grippalen Infekt lieber für eine Weile – selbst, wenn es nur ein einfacher grippaler Infekt ist. Das bereits angegriffene Immunsystem wird durch körperliche Anstrengungen nur noch zusätzlich belastet. Und das darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden: Angina oder Bronchitis zählen zu den möglichen Folgeerkrankungen. Lassen Sie also die Joggingschuhe lieber für eine Weile im Schrank und gönnen Sie sich eine Auszeit.
Falsch! Ältere Menschen erkranken halb so oft an grippalen Infekten wie jüngere Menschen, da sie im Verlauf ihres Lebens bereits häufiger an grippalen Infekten erkrankt waren. Das Immunsystem erkennt schon bekannte Erreger schneller und kann sie effektiver bekämpfen. Daher sind ältere Menschen weniger anfällig für grippale Infekte. Kinder und Teenager hingegen sind gegen eine Vielzahl von Viren noch nicht immun und deshalb besonders anfällig für grippale Infekte. Mehr zum Thema grippale Infekte bei Kindern lesen Sie hier.
Dass die Ansteckungsgefahr an Orten, an denen sich viele Menschen aufhalten, besonders hoch ist, ist nicht zu leugnen. In der U-Bahn, im Restaurant, Kino – Viren lauern überall. Tipp: Hände waschen - Regelmäßiges Händewaschen kann die Ansteckungsgefahr vermindern. Da man sich aber nicht vor jedem Risiko des Lebens komplett absichern kann, macht es hier auch wenig Sinn, sich völlig aus dem sozialen Leben zurückzuziehen. Übrigens sorgt der gemeinsame Spaß mit Freunden ganz nebenbei für ein starkes Immunsystem. Tipps zur Stärkung der Abwehrkräfte finden Sie hier.

